Private Haftpflichtversicherung Drucken E-Mail

Ob es um die beschädigte Stereoanlage des Freundes, den mit dem Fahrrad angefahrenen Fußgänger oder den vom Hund gebissenen Briefträger geht: Wer einen Schaden anrichtet, muss dafür haften. Und zwar in unbegrenzter Höhe und lebenslang. "Jeder, der das Eigentum, die Gesundheit oder das Leben eines anderen verletzt", so heißt es im Bürgerlichen Gesetzbuch, "muss Schadenersatz leisten".

Wer aus Unachtsamkeit einen Menschen so schwer verletzt, dass er nicht mehr arbeiten kann, muss mit Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe rechnen. Diese finanziellen Risiken deckt eine private Haftpflichtversicherung ab.

Sie gehört damit zu den besonders wichtigen Versicherungen und sollte in keinem Haushalt fehlen.

 

Sicherheit in allen Lebenslagen

Ein sonniger Tag am Wochenende. Sie machen einen Fahrradausflug mit Freunden und radeln gerade durch den Wald, der Weg ist schmal und holperig. Beim Überholen einer Gruppe Fußgänger schätzen Sie den Abstand nicht richtig ein. Sie können nicht mehr rechtzeitig bremsen und fahren eine Person an. Ein Beispiel, wie es typischer nicht sein könnte. Gerade Fahrradunfälle geschehen sehr häufig – und sind ein klassischer Fall für die Haftpflichtversicherung. Denn bei Schäden, die Sie anderen zufügen, haften Sie – nach den gesetzlichen Bestimmungen – in voller Höhe.

 

Welche Vorteile eine Private Haftpflichtversicherung bietet

Der Schutz der privaten Haftpflichtversicherung gilt rund um die Uhr und besteht auch bei vorübergehendem Auslandsaufenthalt bis zu einem Jahr. Sie zahlt jeweils einen Betrag in Höhe des nachgewiesenen Schadens bis maximal zu den im Versicherungsschein genannten Versicherungssummen für Personen- und Sachschäden. Mitversichert ist die ganze Familie, auch unverheiratete, volljährige Kinder, die sich noch in der Schul- oder einer unmittelbar daran anschließenden beruflichen Erstausbildung (Lehre und/oder Studium) befinden. Die Police kostet rund 90 Euro im Jahr.

Bei eheähnlichen Lebensgemeinschaften genießen beide Partner den vollen Schutz, wenn sie namentlich im Versicherungsantrag genannt werden. Wichtig zu wissen: Kinder bis zum 7. (im Straßenverkehr bis zum 10.) Lebensjahr haften nicht für die von ihnen angerichteten Missgeschicke. Haben die Eltern des Kleinkindes nachweislich ihre Aufsichtspflicht verletzt, zahlt die Haftpflichversicherung der Familie.

Weil nicht alle Forderungen nach Schadenersatz berechtigt sind, weist der Versicherer unberechtigte Ansprüche zurück und gewährt dem Versicherungsnehmer insoweit sogenannten passiven Rechtsschutz. Dafür, dass der Versicherte sein Geld bekommt, wenn er selbst geschädigt wurde und der Schuldige nicht versichert ist, sorgt der Einschluss des zusätzlichen Leistungsbausteins Forderungsausfalldeckung. Einige Versicherer bieten ihn bereits inklusive.

 

 

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